Bioidentische Hormontherapie (BIHT)

 

Der menschliche Hormonhaushalt ist ein hochkompliziertes System, geschützt und überwacht von der Hypophyse in unserem Gehirn.

Hormone sind sogenannte "Botenstoffe" mit ganz speziellen Geheimbotschaften für ebenso ganz spezifische "Empfängerzellen" irgendwo im Körperlabyrinth.

Dabei erfüllt jedes Hormon sehr vielfältige Aufgaben: ein Beispiel, durch die Stresshormone (Adrenalin u.a.) können wir bei Gefahr besonders stark oder schnell reagieren. Zudem können sie unseren Blutzuckerspiegel nach oben befördern oder im Streit unsere "Sicherung durchbrennen" lassen. Solche Reaktionen laufen innerhalb von Sekunden ab. Außerdem stehen die Hormone untereinander in engen kommunikativem Kontakt, vergleichbar mit einem Mobile: Irritationen oder Störungen nur eines einzigen Partners können das gesamte Mobile (Hormonhaushalt) ins Ungleichgewicht stürzen. Fast nie ist nur ein Hormon betroffen.

Um einen Überblick zu geben, wie schrecklich das "Hormonschicksal" zuschlagen kann, nachfolgend eine Auflistung möglicher Symptome.

Mögliche körperliche Symptome:

  • Kopfweh und Migräne in allen Variationen
  • Verstärkung von epileptischen Anfällen
  • Schwindelgefühl, Höhenunverträglichkeit, Balanceprobleme
  • Augenflimmern, unterschiedliche Sehstörung, Druckgefühl
  • Bindehautentzündung, Schwellung rund um die Augen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Auffallend dunkle Ringe um die Augen
  • tropfende Nase oder Augen
  • Probleme mit den Nasennebenhöhlen
  • Hörprobleme, Ohrensausen
  • Haarausfall oder starke Körper- und Gesichtsbehaarung
  • Zahnfleischbluten, -entzündungen, Fisteln, Aphten, Herpes
  • Halskratzen, -entzündungen, Schluckbeschwerden
  • Verstärkung von bereits vorhandenen Schilddrüsenproblemen
  • Allergien jeder Sorte
  • Akne, einzelne Pickel, Furunkel
  • Atemnot, Asthma, Kurzatmigkeit, Husten
  • Herzrasen, Herzstechen, Herzrhytmusstörungen
  • Brustschmerzen, überempfindliche Brustwarzen
  • Verspannungen im Schulterbereich und in der Wirbelsäule
  • Übelkeit, Brechreiz (besonders Nachts oder am Morgen)
  • Kreislaufbeschwerden aller Art
  • Schweißausbrüche und Hitzewallung
  • Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Blähungen
  • Überreaktion auf bestimmte Lebensmittel und Getränke
  • Unverträglichkeit der Pille und andere Hormonmedikamente(Spirale)
  • Verminderte Alkohol- und Fructoseverträglichkeit
  • Heißhunger nach Salzigem, Süßem ( bes. Schokohunger)
  • Appetitveränderungen bis hin zu Fressattacken
  • Blasenschwäche
  • Überempfindlichkeit im Genital bereich
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Undefinierbare Gliederschmerzen
  • Gelenkschmerzen in den Fingern, Armen, Knien, Hüften, Füßen
  • Krämpfe und Muskelzucken (überall im Körper möglich)
  • Schwellungen, Wassereinlagerungen
  • Deutliche, rasche Gewichtszunahme/-Schwankungen
  • Bitzeln, Kribbeln und Taubheitsgefühl in allen Gliedmaßen
  • Neigung zu blauen Flecken
  • Zittern der Hände
  • Myome und Zysten
  • Zu starke oder gar keine Regelblutung
  • Krebs, Tumore
  • Autoimmun-Erkrankungen werden verstärkt
  • … und vieles mehr

 

Mögliche psychische Symptome

  • Depression
  • Konzentrationsstörung, uneffektive Arbeitsweise
  • Zerstreutheit, Tollpatschigkeit, Koordinationsschwierigkeiten
  • Mattscheibe, „ lange Leitung“, „Brett vorm Kopf“
  • Vergesslichkeit, Gedächtnisschwäche, Verdacht auf Demenz
  • Unentschlossenheit,
  • Mangelnde Entscheidungs-und Beurteilungsfähigkeit
  • Verwirrung, Orientierungsprobleme
  • Neigung zu Tränenausbrüche und Weinkrämpfe (ohne Grund)
  • Extreme Launen
  • Wutausbrüche, unerwartetes Schreien, verbale Gewalt
  • Aggressionen (bis hin zu extremer Gewaltbereitschaft)
  • Eifersucht, Misstrauen
  • Schlaflosigkeit
  • Nervosität, Unruhe
  • Phobien, spezifische Ängste vor Tieren, Umgebung, Enge usw.
  • Angstzustände, Angstattacken, Lebensängste, Todesängste
  • Abneigung gegen Gemeinschaften und soziale Anlässe
  • Vermindertes Lustempfinden im sexuellen Bereich
  • Null-Bock-Gefühl
  • Verminderte Begeisterungsfähigkeit
  • Müdigkeit, Erschöpfungszustände schon am Morgen
  • Das Gefühl, mindestens 40 Jahre älter zu sein

 

Quelle: Buchner, Elisabeth, "Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen"
FVB Verlag 9.Auflage September 2009

Mit Hilfe eines Speicheltests lässt sich die hormonelle Situation des Organismus exakt diagnostizieren. Die Befunde sind die Grundlage für eine individuelle, sanfte und schonende Korrektur und Regulationshilfe die es dem Körper ermöglicht, sein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen.

Weitere Informationen über: www.hormonselbsthilfe.de